Italien führt Ausländerquote in Schulen ein

Januar 10, 2010

[NewsTicker] Rom – Italien führt ab dem nächsten Schuljahr eine Obergrenze von 30 Prozent für ausländische Kinder pro Schulklasse ein. Dies teilte das Bildungsministerium am Freitag in Rom mit. Unterrichtsministerin Maria Stella Gelmini erklärte, dass diese Maßnahme schrittweise ab der ersten Volksschulklasse eingeführt werde. Die Maßnahme sei nicht gegen ausländische Schüler gerichtet, sie solle zu ihrer Integration dienen. Man wolle die Bildung von „Ghetto-Klassen“ mit einer Mehrheit von Migrantenkindern vermeiden. quelle: derstandard.at [HIER weiterlesen] Den Rest des Beitrags lesen »

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Samy Deluxe: „Dis wo ich herkomm“ – Interview

Juli 14, 2009

Hamburgs bekanntester Rapper über sein Leben, sein Verhältnis zu Deutschland und seine Ansichten über Rassismus


©Bildquelle: Deluxe-Records.de

Samy Deluxe (bürgerlich Samy Sorge, 31) gehört zu Deutschlands bekanntesten Rappern. In Hamburg hat er 4 Jahre die Wolfgang Borchert Schule in Eppendorf besucht, an der er auch seinen Realschulabschluss gemacht hat. Sein letztes Soloalbum „Dis wo ich herkomm“ stieß in Deutschland vereinzelt auf Kritik. Angeblich stachelt Samy darin den Nationalstolz in Deutschland an, so seine Kritiker. Jetzt hat er auch sein erstes Buch „Dis wo ich herkomm: Deutschland Deluxe“ veröffentlicht, in dem er über sein Leben, seine Erfolge und sein neues Verhältnis zu Deutschland spricht. Das Buch trägt zwar autobiografische Züge, ist aber eigentlich ein Buch über seine Gedanken zu Deutschland, wie Samy uns sagt. jungeMedien Hamburg interviewte ihn. Den Rest des Beitrags lesen »


Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin: Kinder zwischen Schwarz und Weiß – Interview mit Ulrike Düregger

März 13, 2009


© Amelie-Sierah und Kalsoumy (rechts) aus der Afro-Deutschen Spielgruppe in Berlin

Ulrike Düregger ist 1972 in Österreich geboren und lebt heute in Berlin. Sie ist hauptberuflich Schauspielerin und Sängerin und arbeitet auch viel im Ausland. Seit 4 Jahren betreibt sie in Berlin eine Spielgruppe für „afro-deutsche“ Kinder, wie sie es nennt. Die Kinder sind in der Mehrzahl aus bikulturellen Familien, d.h. sie haben einen schwarzen und einen weißen Elternteil. Im Interview mit jungeMedien Hamburg erklärt Frau Düregger, was für eine Herausforderung eine solche Spielgruppe ist, worauf sie heute besonders stolz ist und was sie sich für die Zukunft dieser Kinder wünscht. Den Rest des Beitrags lesen »


„Yes, we Cem“: Prominente Deutsch-Türken in Deutschland

November 16, 2008


©Foto: Cover des Hörbuchs von Cem Özdemir, erschienen im Beltz&Gelberg-Verlag

Nach der US-Wahl und Obamania, scheint das große Zeitalter der Minderheiten nun endgültig angebrochen. „Yes, we Cem“, ist die neue Losung einer Partei, die vor Jahren noch aus überwiegend deutschen Müsliessern und Wollpulliträgern bestand: Die Grünen. Ob sich Müsli und Döner zusammen so gut vertragen, wird die Zukunft zeigen. Cem Özdemir hat in Deutschland nun auf jeden Fall türkische Migrationsgeschichte geschrieben: Zum ersten Mal ist ein türkischstämmiger Politiker Vorsitzender einer deutschen Partei. Cem Özdemir ist Teil einer langen Kette deutsch-türkischer Erfolgsgeschichten.
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Vom Berliner Ghetto zum Jugendtrainer und Türsteher auf der Reeperbahn – Interview mit Ismail Cetinkaya

Mai 19, 2008

Seiten 1 | 2


©JungeMedien Hamburg/S.Jablonski

Ismail Cetinkaya ist Deutschtürke und wurde vor 26 Jahren in Hamburg geboren. Seine Mutter stammt ursprünglich aus Izmir in der Türkei und sein Vater aus Mardin. Als Kind hat er 12 Jahre in der Türkei gelebt, bevor er wieder nach Deutschland gekommen ist. In Deutschland wuchs er zuerst in Berlin-Kreuzberg / Neukölln und Wedding auf. Viel später verschlug es ihn nach Hamburg, wo er ein Jahr im Stadtteil St. Georg wohnte. Ismail spricht türkisch, arabisch und deutsch. In Hamburg ist er Trainer für Mixed Martial Arts im Gym Kwan, einer der renommiertesten Kampfsportschulen Hamburgs. Nebenbei macht er eine Ausbildung zum Personenschützer und ist regelmäßig Türsteher auf der Hamburger Reeperbahn. Den Rest des Beitrags lesen »


Vom Berliner Ghetto zum Jugendtrainer und Türsteher auf der Reeperbahn – Interview mit Ismail Cetinkaya Teil 2

Februar 16, 2008

Seiten 1 | 2


©JungeMedien Hamburg/S.Jablonski

Ismail Cetinkaya ist Deutschtürke und wurde vor 26 Jahren in Hamburg geboren. Seine Mutter stammt ursprünglich aus Izmir in der Türkei und sein Vater aus Mardin. Als Kind hat er 12 Jahre in der Türkei gelebt, bevor er wieder nach Deutschland gekommen ist. In Deutschland wuchs er zuerst in Berlin-Kreuzberg / Neukölln und Wedding auf. Viel später verschlug es ihn nach Hamburg, wo er ein Jahr im Stadtteil St. Georg wohnte. Ismail spricht türkisch, arabisch und deutsch. In Hamburg ist er Trainer für Mixed Martial Arts im Gym Kwan, einer der renommiertesten Kampfsportschulen Hamburgs. Nebenbei macht er eine Ausbildung zum Personenschützer und ist regelmäßig Türsteher auf der Hamburger Reeperbahn. Den Rest des Beitrags lesen »