Jörg Kachelmann: Wie kommen seine DNA-Spuren an das Messer?

April 23, 2010

Laut aktuellen Zeitungsberichten, soll in der Wohnung des mutmaßlichen Vergewaltigungs-Opfers ein Messer mit möglicherweise DNA-Spuren und Fingerabdrücken von Jörg Kachelmann gefunden worden sein. Verschiedene Zeitungen rätseln nun darüber, ob das der schwere und eindeutige Beweis der Staatsanwaltschaft gegen Jörg Kachelmann ist. In meiner Wohnung werden Sie viele Messer finden, die meine DNA-Spuren und Fingerabdrücke tragen. Besonders dann, wenn ich mir ein Stück Brot schneide oder einen Apfel schäle. Wie eindeutig ist also der Beweis der Fingerabdrücke an einer mutmaßlichen Tatwaffe? Hier einige Beispiele aus beliebten Krimis: Den Rest des Beitrags lesen »

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Kachelmann: Jetzt spricht sein Anwalt – Interview mit Prof. Dr. Ralf Höcker

April 19, 2010

„Wer sich nicht wehrt, ist Freiwild.“


©Fotos1,2/Privatarchiv Prof. Dr. Ralf Höcker


Prof. Dr. Ralf Höcker ist Rechtsanwalt und Bestseller-Autor. Bekannt wurde er durch seine drei Lexika (Lexika der Rechtsirrtümer), in denen populäre Rechtsirrtümer aufgeklärt werden. Als Rechtsanwalt vertritt er Unternehmen und zahlreiche Prominente wie zB Heidi Klum im Medien- und Markenrecht. Er ist Gründer der Kölner Kanzlei „Höcker Rechtsanwälte“ und war 2007 noch als Experte in der Sat.1-Show „Akte – Reporter decken auf“ zu sehen. Mit Andrea Kiewel moderierte er 2009 außerdem eine Pilotsendung der RTL-Rechtsirrtümer-Show „Einspruch“. Momentan hat er einen besonders kniffeligen Fall zu lösen, denn er vertritt Deutschlands bekanntesten und immer noch inhaftierten „Wetterfrosch“ Jörg Kachelmann gegen schwere Vergewaltigungsvorwürfe.
Der „Focus“ veröffentlichte Inhalte aus den Ermittlungsakten und die „Bild-Zeitung“ private SMS (Indira-SMSe) und zuletzt Fotos, die Kachelmann im Gefängnishof beim Hofgang zeigten. Vor wenigen Tagen machte Prof. Dr. Ralf Höcker deswegen bundesweit Schlagzeilen, als er gegen die „Bild-Zeitung“ und den „Focus“ einstweilige Verfügungen erwirkte. jungeMedien-Hamburg.de interviewte ihn.
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„Kachelmann wird freigesprochen“

April 9, 2010

Jörg Kachelmann wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit freigesprochen. Zu diesem Ergebnis kommen verschiedene Juristen, die den Prozess in den Medien verfolgt haben. „Länger als sechs Monate wird man ihn nicht in der U-Haft schmoren lassen, um dann endlich zum ultimativen Endergebnis zu kommen: In dubio pro reo.“ Den Rest des Beitrags lesen »


Der Bulle mit dem Hackbeil: Thomas Wüppesahl plant Politthriller – Interview

April 19, 2009

Foto: GNU Wikipedia - Thomas Wüppesahl frisch gewählter Bundessprecher der BAG Kritischer PolizistInnen alias "Der Bulle mit dem Hackbeil" (Nicht zu verwechseln mit "Der Bulle von Tölz"). Er plant jetzt die Veröffentlichung eines Politthrillers

Knacki, Exbulle, ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Grünen, frisch wiedergewählte Bundessprecher der BAG Kritischer PolizistInnen und jetzt insgeheim gehandelter Erfolgs-Autor. Die Biografie von Thomas Wüppesahl wäre der ideale Stoff für einen Hollywoodstreifen und wird jetzt tatsächlich zu einem Politthriller.
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Die Rückkehr der „Kritischen Polizisten“ / Interview mit Thomas Wüppesahl Teil1

Februar 15, 2008
Seiten 1 | 2


©behind / M.Schulz – Thomas Wüppesahl, Anfang 2008

Thomas Wüppesahl, geboren 1955 in Hamburg, war als Kriminalbeamter 1987 Mitbegründer der Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten e.V. und Bundestagsabgeordneter der Grünen. Im Oktober 2004 wurde Wüppesahl wegen der Verabredung zu einem Raubmord verhaftet und zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Überzeugung ein Komplott der Hamburger Justiz gegen seine unbequemen Tätigkeiten, vor allem bei den „Kritischen Polizisten“, die vielen als sogenannte Nestbeschmutzer ein Dorn im Auge waren.

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Die Rückkehr der “Kritischen Polizisten” / Interview mit Thomas Wüppesahl Teil2

Januar 9, 2008

Seiten 1 | 2


©behind / M.Schulz

Im Oktober 2004 wurde Thomas Wüppesahl wegen der Verabredung zu einem Raubmord verhaftet. Nach seiner Überzeugung ein Komplott der Hamburger Justiz gegen seine unbequemen Tätigkeiten, vor allem bei den „Kritischen Polizisten“, die vielen als sogenannte Nestbeschmutzer ein Dorn im Auge waren. Nachdem er sich erfolgreich in verschiedenen Bürgerrechtsbewegungen engagiert hatte – unter anderem gegen das Atomkraftwerk Krümmel -, wurde er 1978 Mitglied der damals in Deutschland am entstehenden „Grünen Bewegung“ (Grün-Alternative Liste; GAL). Als er mehrere grüne Wählergemeinschaften aufgebaut hatte, zog er 1987 über die Landesliste Schleswig-Holstein in den Deutschen Bundestag ein. Den Rest des Beitrags lesen »