Koch kontra Seufert – Die Skandale des Stern, Michael Seufert und die Hitler Tagebücher

Februar 14, 2008


©behind / M.Schulz

Es soll das ganz große Buch werden. Das Hamburger Abendblatt und die Vanity Faire bringen Vorabdrucke. Der Autor: Michael Seufert, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur vom „Stern“. Der Titel seines Buches „Der Skandal um die Hitler Tagebücher“, soll wohl auch die Kassen klingeln lassen. Das Werk will aufklären, erklärt der Autor. Titel und Aufmachung erinnern verblüffend an ein Werk, das bereits 1990 zu diesem Thema erschien. Experte Michael Seufert – bisher als großer Schriftsteller nicht in Erscheinung getreten – teilt in seinem neuen Buch kräftig Kritik aus. Jeder bekommt hier sein Fett weg. Der größte Skandal der Pressegeschichte hätte vermieden werden können, weiß er zu berichten. Hinterher war man immer klüger. Den Rest des Beitrags lesen »

Werbeanzeigen

Gerd Heidemann der Spürhund / Ein ehemaliger Kriegs- und Starreporter beim Stern

Februar 13, 2008


©behind / M.Schulz

Gerd Heidemann galt bis in die 80er Jahren noch als einer der besten Reporter Deutschlands. Als Kriegsreporter hatte er von mehr als 10 Schlachtfeldern der Welt berichtet. Seine Fotos aus dem Kongo gingen um den Globus und wurden weltweit in den größten Zeitungen abgedruckt. 1965 bekommt er für seine Bildreportage aus dem Kongo den 1. Preis bei der „World Press Photo 1965“ und erhält dafür die Goldmedaille. Den Rest des Beitrags lesen »


Gerd Heidemann der Spürhund / Ein ehemaliger Kriegs- und Starreporter beim Stern Teil5

April 25, 2007


©JungeMedien Hamburg/ M.Schulz

Im Januar 1981 trifft Heidemann auf den vermeintlichen Besitzer der Hitler-Tagebücher, den Militaria-Händler Konrad Kujau, der sich ihm als „Konrad Fischer“ vorstellt.
Die Verlagsleitung von Gruner + Jahr blättert für 62 Hitler-Kladden 9,3 Millionen DM hin. Das Geld wird Konrad Kujau alias „Konrad Fischer“ vom „Stern“-Reporter Gerd Heidemann überreicht – leider, ohne Quittung! Hochrangige Schriftgutachter bestätigen die Echtheit der Hitler-Tagebücher: das Bundesarchiv, Dr. Max Frei-Sulzer ( Leiter des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Zürich), das LKA-Rheinlandpfalz, der angesehene Historiker Trevor-Roper, sie alle geben Fehlgutachten ab.
Den Rest des Beitrags lesen »


Gerd Heidemann der Spürhund / Ein ehemaliger Kriegs- und Starreporter beim Stern Teil4

April 24, 2007


©GHS-Archiv – Gerd Heidemann auf der Carin II; Görings Yacht in Hamburg

Anfang der 80er Jahre wird von dem damaligen „Stern“-Mitarbeiter, Dr. Thomas Walde, das Ressort Zeitgeschichte beim „Stern“ aufgebaut. Dr. Thomas Walde, der seinen Doktor in Politikwissenschaften unter Winfried Steffani in Hamburg macht, erregte mit seiner Arbeit an einer ungewöhnlichen Doktorarbeit über >>Geheime Nachrichtendienste in der BRD<< 1968 Aufsehen innerhalb der deutschen Nachrichtendienste. Der „Stern“ spielt Geheimdienst, hört Bonn ab und deckt alte NS-Netzwerke auf. Den Rest des Beitrags lesen »


Gerd Heidemann der Spürhund / Ein ehemaliger Kriegs- und Starreporter beim Stern Teil3

April 23, 2007


©behind/M.Schulz – „Einer von sechszehn Stern-Fotografen. Einer der besten der Welt“

September 1970, Heidemann jettet für den „Stern“ nach Amman – 3 Flugzeuge mit Hunderten Passagieren an Bord befinden sich in der Gewalt palästinensischer Fanatiker. Die Maschinen werden in die Luft gejagt. Einige Tage später lässt König Hussein seine Armee in die Hauptstadt Amman einmarschieren und gegen die Palästinenser vorrücken. Ein blutiger Häuserkampf beginnt, der als „Schwarzer September“ in die Geschichte eingeht. Mitten in diesem Chaos zwei „Stern“-Reporter, Gerd Heidemann und Randolph Braumann.

Den Rest des Beitrags lesen »