Thilo Sarrazin und Friedman über das „Juden-Gen“

September 2, 2010

Einen „Riesenunfug“ räumt Thilo Sarrazin ein. Er habe nichts falsches gesagt, aber was er gesagt hat, würde mit der Thematik seines Buches nichts zu tun haben. „Der neuste Stand der Intelligenzforschungen sagt, dass Intelligenz zu 50 bis 80 Prozent vererbt wird.“ Und Forschungen hätten ergeben: Osteuropäische Juden hätten 15 Prozent mehr Intelligenz als die Europäer. Der schöne Michel Friedman, Kind polnisch-jüdischer Eltern und in Paris geboren, in der Sendung „Hart aber fair“ sichtlich amüsiert: „Wo kommen meine 15 Prozent her. Welches Gen ist das und was macht das mit mir?“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin: Kinder zwischen Schwarz und Weiß – Interview mit Ulrike Düregger

März 13, 2009


© Amelie-Sierah und Kalsoumy (rechts) aus der Afro-Deutschen Spielgruppe in Berlin

Ulrike Düregger ist 1972 in Österreich geboren und lebt heute in Berlin. Sie ist hauptberuflich Schauspielerin und Sängerin und arbeitet auch viel im Ausland. Seit 4 Jahren betreibt sie in Berlin eine Spielgruppe für „afro-deutsche“ Kinder, wie sie es nennt. Die Kinder sind in der Mehrzahl aus bikulturellen Familien, d.h. sie haben einen schwarzen und einen weißen Elternteil. Im Interview mit jungeMedien Hamburg erklärt Frau Düregger, was für eine Herausforderung eine solche Spielgruppe ist, worauf sie heute besonders stolz ist und was sie sich für die Zukunft dieser Kinder wünscht. Den Rest des Beitrags lesen »


„Ich habe geweint, als Obama Präsident wurde.“ – Interview mit D-Flame

November 15, 2008


©JMH/EMI – Für D-Flame war die Wahl Obamas ein besonderer Moment

Die Wahl des ersten afroamerikanischen US-Präsidenten ist auch für die afrodeutsche Community in Deutschland ein besonderer Augenblick gewesen. D-Flame ist deutscher Hiphop-/Soul- und Reggaekünstler und Mitglied der Organisation „Brothers Keepers„.  Der mittlerweile mehrfache, stolze Familienvater hat selbst einen afroamerikanischen Vater und eine weiße Mutter. Im Gespräch mit jungeMedien Hamburg erzählt er, wie er den historischen Augenblick persönlich erlebt hat, als Obama zum ersten afroamerikanischen Präsidenten Amerikas gewählt wurde.
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Frankfurter Feuermann „D-Flame“ meldet sich zurück und releast neues Album

Oktober 10, 2008


©Souljah Music Records

D-Flame, der Frankfurter Feuermann, meldet sich mit einem neuen Album zurück. Das Solo-Album „Stress“ wird über sein eigenes Label „Soulja Music Records“ releast und ist das fünfte Album des Frankfurters.
Erscheinungstermin des Albums wird der 14. November sein, die Scheibe enthält unter anderem Feature-Parts von Dru Hill, ASD, Rebellion da Recaller, Alex Prince und den Spezializtz.

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Verliebt in Babylon…ein Großstadt-Musical – am 23.Mai, 19:30 Uhr, im Kampnagel K6

Mai 15, 2008


©JungeMedien Hamburg/R. v. Dreden – Scarlet (links) und Jessica

Der Titel „Verliebt in Babylon“, die jungen, fröhlichen Darsteller aller Couleur und das Werbevideo auf YouTube auf dem ich Gesangsstimmen a la Whitney Houston und atemberaubende Bühnenchöre zu hören bekomme, haben meine Neugierde geweckt. Aber ich will mich nicht zufrieden geben, mit den Infos und den Bildern, die ich auf deren Internetseite angeboten bekomme. Ich begebe mich an den Ort des am 23.Mai stattfindenden Spektakels und sehe schon die jugendlichen Akteure voller Freude und Elan auf dem Gelände herumturnen. Den Rest des Beitrags lesen »


„Afrodeutsch“ – eine Identitätsfrage / Interview mit D-Flame

März 30, 2008


©EMI Capitol Music

D-Flame, der Frankfurter Feuermann ( F.F.M ), begegnete auf seinem Flug München-Hamburg einem Reporter von jungeMedien Hamburg. Eine gute Gelegenheit, um mit der Flamme einmal über afrodeutsche Identität und den ersten afroamerikanischen Präsidentschaftsanwärter mit guten Erfolgsaussichten in Amerika zu sprechen. D-Flame ist Mitglied der Vereinigung afrodeutscher Hiphop-/Soul- und Reggaekünstler „Brothers Keepers“ und gilt auch als ein Brothers Keeper der ersten Stunde.
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Die Lösung vieler Probleme liegt direkt auf der Straße – Interview mit Ahmad Mirzakhani

Februar 28, 2008


©A. Mirzakhani „Hier im Sportcenter existiert keine Gewalt. Gekämpft wird nur im Ring.“

Hamburg ist eine Stadt der Reichen. Hier leben viele Menschen, für die ein Haus, ein Auto und gute Schulbildung für ihre Kinder eine Selbstverständlichkeit ist.
Die Hansestadt ist aber auch bekannt für die üblichen Probleme von Großstädten mit ihren gettoisierten Stadtteilen und der zur Zeit auch heiß debattierten Jugendgewalt.
Inmitten der beiden Hamburger Brennpunktgebiete Mümmelmannsberg und Billstedt befindet sich das Sportcenter Bonsai.
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