Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin: Kinder zwischen Schwarz und Weiß – Interview mit Ulrike Düregger

März 13, 2009


© Amelie-Sierah und Kalsoumy (rechts) aus der Afro-Deutschen Spielgruppe in Berlin

Ulrike Düregger ist 1972 in Österreich geboren und lebt heute in Berlin. Sie ist hauptberuflich Schauspielerin und Sängerin und arbeitet auch viel im Ausland. Seit 4 Jahren betreibt sie in Berlin eine Spielgruppe für “afro-deutsche” Kinder, wie sie es nennt. Die Kinder sind in der Mehrzahl aus bikulturellen Familien, d.h. sie haben einen schwarzen und einen weißen Elternteil. Im Interview mit jungeMedien Hamburg erklärt Frau Düregger, was für eine Herausforderung eine solche Spielgruppe ist, worauf sie heute besonders stolz ist und was sie sich für die Zukunft dieser Kinder wünscht. Den Rest des Beitrags lesen »


Obama-Effekt: Afro-Amerikaner Michael Steele wird neuer Chef der Republikaner

Januar 31, 2009

Michael S. Steele

©Public - Neuer Parteichef der Republikaner: Michael S. Steele

Erstmals in der US-amerikanischen Geschichte hat ein Schwarzer das Amt des Parteichefs bei den Republikanern inne. Der ehemalige Vizegouverneur des Bundesstaates Maryland, Michael S. Steele, setzte sich mit 91 zu 77 Stimmen gegen seinen Rivalen Katon Dawson durch.

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Hamburg Horn: YOUNG CRhyme aka MONEY MENDOZA – Interview

Januar 29, 2009


©Bildmaterial: http://www.myspace.com/youngcrhymeakamoneymendoza

Der Hamburger Rap-Künstler Bradley alias  “Young Crhyme aka Money Mendoza” ist in Hamburg Horn aufgewachsen und studiert heute an der Hamburger Universität Betriebswirtschaftslehre.  Im interview mit jungeMedien Hamburg erzählt er von seinen ersten musikalischen Anfängen als Mitglied des “Deuce Clan”, welche Einflüsse ihn prägten, wie er den Wahlsieg Obamas empfunden hat und wie er zu seinem Künstlernamen “Young Crhyme aka Money Mendoza” gekommen ist. Den Rest des Beitrags lesen »


Malcolm X: Sein Leben, seine Geschichte

Dezember 4, 2008


Foto: Malcolm X – “Die Zukunft gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten.”

Malcolm Little (Malcolm X) schließt sich in den 1940er Jahren in Boston der “Nation of Islam” an, einer religiösen Gemeinschaft schwarzer Muslime. Hier wird er vom kleinen Straßengangster zum charismatischen Führer der “Black Power” Bewegung und entwickelt ein starkes Bewusstsein für die Unterdrückung der Schwarzen in Amerika.  Schon in wenigen Jahren avanciert er zu einem der prominentesten Redner der “Nation of Islam“. Am 21. Februar 1965 wird er auf einer öffentlichen Veranstaltung von mehreren Attentätern erschossen. Bis heute ist und bleibt Malcolm X umstritten – seine Thesen, sein Leben und Wirken von Kritikern oft un- oder missverstanden. Für viele Afroamerikaner ist und bleibt Malcolm X jedoch ein wichtiger Held und Wegbereiter der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in Amerika.

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Obama ist neuer US-Präsident: Amerika feiert seinen Messias

November 5, 2008


©vargas2040 / CC – Obama mit seiner Frau Michelle

Schöner hätte ein Hollywood-Film nicht sein können. Der längste, aufregendste und teuerste Wahlkampf der US-Geschichte ist zu Ende gegangen. Er endet mit einer historischen Weltsensation: Der erste afroamerikanische Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Nach den Wahlen der vergangenen Nacht wird der angehende 44. US-Präsident vom amerikanischen Volk gefeiert wie ein Erlöser. Eine schwarze Präsidentenfamilie zieht ins Weiße Haus ein – das hat es in der amerikanischen Geschichte noch niemals zuvor gegeben.

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“Old America”: Das alte Amerika verabschiedet sich nach der Wahl aus der Geschichte

November 5, 2008


©Public – Ku-Klux-Klan Anhänger haben Grund für Alpträume. Ein Afroamerikaner ist US-Präsident

Die Wahlen in Amerika sind vergleichbar mit einer Weltrevolution. Was nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 noch von erzkonservativen Kräften durch den Kampf gegen kommunistische und sozialistische Umtriebe mit aller Macht verhindert werden sollte, wird nun dreiundsechzig Jahre später zur Gewissheit: Das alte Amerika verabschiedet sich endgültig in die Geschichte und mit ihm seine Relikte aus der Vergangenheit. Nicht nur das konservative Amerika schwächelt in seinen alten Ansichten und Ausrichtungen, auch der Kapitalismus sieht sich Angriffen ausgesetzt, die dem damals so gefürchteten Sozialismus Toren und Türen öffnen. Die Kräfte des “Old America” sehen sich zu recht existenziell bedroht, denn ihr Äon ist nun abgelaufen.

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Barack Obama im Visier: Ku-Klux-Klan kündigt Rassenkrieg an!

November 4, 2008


©Public – Ku-Klux-Klan Anhänger in Kutte vor brennendem Kreuz

Der Ku-Klux-Klan meldet sich zurück. Der rassistische Geheimbund, der sich nach eigenen Lippenbekenntnissen ein Amerika ohne Juden, “Nigger”, Mexikaner und Homosexuelle wünscht, droht nun einen Rassenkrieg für den Fall an, dass Obama Präsident wird. Der Ku-Klux-Klan wurde 1865 in den USA gegründet und blickt seitdem auf eine lange Tradition zurück. Die Organisation wird in den Vereinigten Staaten nicht nur geduldet, sondern die Mitglieder sind  – wie in den USA üblich – auch noch bis an die Zähne bewaffnet.

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