Samy Deluxe: „Dis wo ich herkomm“ – Interview

Juli 14, 2009

Hamburgs bekanntester Rapper über sein Leben, sein Verhältnis zu Deutschland und seine Ansichten über Rassismus


©Bildquelle: Deluxe-Records.de

Samy Deluxe (bürgerlich Samy Sorge, 31) gehört zu Deutschlands bekanntesten Rappern. In Hamburg hat er 4 Jahre die Wolfgang Borchert Schule in Eppendorf besucht, an der er auch seinen Realschulabschluss gemacht hat. Sein letztes Soloalbum „Dis wo ich herkomm“ stieß in Deutschland vereinzelt auf Kritik. Angeblich stachelt Samy darin den Nationalstolz in Deutschland an, so seine Kritiker. Jetzt hat er auch sein erstes Buch „Dis wo ich herkomm: Deutschland Deluxe“ veröffentlicht, in dem er über sein Leben, seine Erfolge und sein neues Verhältnis zu Deutschland spricht. Das Buch trägt zwar autobiografische Züge, ist aber eigentlich ein Buch über seine Gedanken zu Deutschland, wie Samy uns sagt. jungeMedien Hamburg interviewte ihn. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Faro vs. Marco Carini“: Die Antwort auf MOPO und TAZ – Interview

März 1, 2009


©www.myspace.com/hamburgunefesi – Rapper “Faro” in Hamburg-Neugraben

Mario Kroß alias “Faro” (30) ist 1978 in Hamburg als Sohn einer türkischen Mutter und eines zum Islam konvertierten deutschen Vaters geboren.  Sein Vater starb als er 5 Jahre alt war.
„Wir gingen dann zur Familie meiner Mutter nach Aydin in die Türkei. Als ich 10 war, kamen wir zurück nach Hamburg. Ich bin türkisch geprägt und stolz auf meine Herkunft und türkische Kultur.“, sagt Faro einem Reporter von jungeMedien Hamburg im Gespräch. Faro lebt heute in Hamburg-Neugraben und hat im letzten Jahr noch bis Mai 2008 die HipHop-Gruppe “VeddelStreetz” im Haus der Jugend Veddel geleitet. Laut „Mopo“ und „taz“ hat Faro dort mit Jugendlichen „Gewaltvideos“ gedreht (wir berichteten), wobei mit Gewalt hauptsächlich aggressive Raptexte gemeint waren.
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OZ – Osdorfer Born: Dichter und Rapper aus Hamburg Osdorf

Januar 20, 2009


©Bildmaterial: http://www.myspace.com/ozhh

Ozan alias „Oz“ ist Rapper aus Hamburg Osdorf. Er war bis Dezember letzten Jahres Mitglied bei „Doppel H  Records“, dem Label der bekannten Hamburger „Doppel H-Gang“.  2008 war er in einer Spiegel TV-Reportage zu sehen, in der es um die Hamburger Jugendgang „Doppel H“ ging. Früher war er „Gangster-Rapper“ und hat viel über Gewalt und Kriminalität gerappt. In Zukunft will er nicht mehr nur in eine Schublade gesteckt werden.
Im Interview mit jungeMedien Hamburg erzählt er über seinen Musikgeschmack, seine neusten Pläne und darüber, was er musikalisch an seinem Stil verändern will.

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„taz“ zeigt die Krallen: Hamburger Rapper Faro im Medienmagazin „Zapp“

Januar 14, 2009


©www.myspace.com/hamburgunefesi – Rapper „Faro“ in martialischer Pose

Seit einigen Tagen üben „taz“ und „Mopo“ massive Kritik an einem Hamburger Rapper. Seine Texte seien  gewaltverherrlichend und sexistisch. Seine „Gewalt“-Videos wurden angebl. mit Steuergeldern finanziert. Die „Mopo“ nennt hier in einem Artikel vom 03.12.2008 explizit ein „Gewalt“-Video, das angebl. mit Steuergeldern finanziert worden ist, nämlich als Mario Kroß alias „Faro“ (30) noch Honorarkraft im HDJ-Veddel war:  „Osmanischer Ghettosound“. Der ins Visier von „taz“ und „Mopo“ geratene Rapper, „Faro“, hat dort bis Mai 2008 noch die HipHop-Gruppe „VeddelStreetz“ im Haus der Jugend Veddel geleitet.

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Die Lösung vieler Probleme liegt direkt auf der Straße – Interview mit Ahmad Mirzakhani

Februar 28, 2008


©A. Mirzakhani „Hier im Sportcenter existiert keine Gewalt. Gekämpft wird nur im Ring.“

Hamburg ist eine Stadt der Reichen. Hier leben viele Menschen, für die ein Haus, ein Auto und gute Schulbildung für ihre Kinder eine Selbstverständlichkeit ist.
Die Hansestadt ist aber auch bekannt für die üblichen Probleme von Großstädten mit ihren gettoisierten Stadtteilen und der zur Zeit auch heiß debattierten Jugendgewalt.
Inmitten der beiden Hamburger Brennpunktgebiete Mümmelmannsberg und Billstedt befindet sich das Sportcenter Bonsai.
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Die Gesellschaft der Schwarzen Raben – Interview mit Caine und Karim (Jentown Crhyme) Teil1

Februar 26, 2008


©Bildmaterial: Jentown Crhyme Records – Caine (links) und Karim

Sie leben in sozialen Brennpunkten. Von dem Rest der Gesellschaft isoliert fristen immer mehr Menschen in Deutschland ein Leben in sogenannten „Towns“. Es ist ein Leben am Existenzminimum. Die Jugend hier ist größtenteils sich selbst überlassen, es sind die „Kids von der Straße“. Von der Politik weitestgehend ignoriert und von der Mitte der Gesellschaft überwiegend gemieden, bildet sich hier eine immer breitere Armutsschicht in Deutschland: „Die Gesellschaft der Schwarzen Raben“. Den Rest des Beitrags lesen »


Die Gesellschaft der Schwarzen Raben – Interview mit Caine und Karim (Jentown Crhyme) Teil2

Januar 14, 2008


©Bildmaterial: Jentown Crhyme Records – Crew

Sie kommen aus Jenfeld, einem der sozialen Brennpunkte Hamburgs. In Ihren Texten rappen sie über das Leben auf der Straße. Das Leben in den sozialen Problemvierteln Hamburgs, in denen sich Politiker nur selten sehen lassen.
Das Leben auf der Straße macht hart, nur wer sich durchsetzt, kann sich behaupten.
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