Vitaminkombination aus A, C und D hilft bei Grippe und Schweinegrippe

Vitamin A, C, D und Zink – Ihre Dosierung und Anwendung im Kampf gegen die Grippe

Man ist, was man isst – Die Wirkung einer vollwertigen Ernährung auf die Stoffwechselprozesse des Organismus und die Verhinderung von Krankheiten wird immer noch weitläufig unterschätzt. Vitaminpräparate in ausreichender Dosierung haben sich im Kampf gegen Grippe und Erkältung zusätzlich als wirksame Helfer erwiesen. Alte und neue Untersuchungen belegen die bedeutende Rolle einzelner Vitalstoffe bei der Vorbeugung von Infektionen und Krankheit sowie zum Erhalt der allgemeinen Vitalität und Körpergesundheit. Das in Deutschland fast ins Vergessen geratene „Sonnenvitamin“ Vitamin D ist wieder in aller Munde und erlebt zur Zeit einen neuen Aufschwung im Kampf gegen die gefürchteten Grippe- und Erkältungskrankheiten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass spezielle Vitaminkombinationen dabei die beste Wirkung erzielen.

Die wenigen Dinge, die Sie neben einer vollwertigen Ernährung als zusätzliche Nahrungsergänzung für ihr Immunsystem brauchen, kriegen Sie bereits für ein paar Euro im Discounter vor Ihrer Haustür: Karottensaft, Vitamin C+Zink, Kiwis und Vitamin D-Präparate. Karottensaft liefert das wertvolle Beta Carotin, das als Provitamin A wichtige Funktionen im Körper erfüllt und durch Vitaminkritiker einige Zeit zu Unrecht in Verruf geraten war (wegen der Gefahr der angebl. Überdosierung). Ein halbes bis ein Glas Karottensaft täglich unterstützt Sie bereits wirksam bei der Abwehr von Grippe und Erkältung, da es die natürlichen Barrieren Ihres Körpers, die empfindlichen Schleimhäute in Rachen und Nase, schützt.  Die tiefgreifende Wirkung des Vitamin A bei Immunreaktionen von Tieren und Menschen ist durch Studien zahlreich nachgewiesen. Sie haben außerdem gezeigt, dass Vitamin A vor Virus-Infektionen schützt. Die antiinfektiöse Wirkung von Vitamin A wurde bereits in den 30er Jahren untersucht. Dieser Effekt konnte durch die zusätzliche Gabe von Vitamin D noch verstärkt werden. Vitamin D zeigte zudem eine stimmungsaufhellende Wirkung bei krankheitsbedingten Depressionen und Antriebslosigkeit.

Das Vitamin D ist eines der wenigen Vitamine, die im menschlichen Körper selbst erzeugt werden. Für die Bildung von Vitamin D im Körper ist allerdings eine ausreichende Sonnenbestrahlung notwendig. 82 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen leiden bei uns heute unter einem zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel. Lange Bürotätigkeiten unter Kunstlicht, geringe Sonnenstrahlung im Winter, dichte Körperbekleidung, Sonnenschutzcremes und UV-Schutzmittel verhindern, dass im Körper ausreichend Vitamin D gebildet werden kann. Forscher vermuteten schon seit längerem, einen Zusammenhang zwischen geringer Sonneneinstrahlung und dem Auftreten der Influenza-Welle im Winter. Vitamin D kommt nur in wenigen Nahrungsmitteln vor (zb fettreicher Fisch, Lebertran und Luzernen). Neueste Untersuchungen machen deshalb auf eine Verbindung zwischen Vitamin D-Mangel und Grippe-Infektionen aufmerksam. Bei einer Nahrungsergänzung mit Vitamin D ist es ratsam, ein reines Vitamin D-Präparat zu benutzen. Präparate mit Vitamin D + Calcium führen schnell zu einem erhöhtem Calcium-Spiegel (Hyperkalzämie) im Blut. Reine Vitamin-D Präparate (zB Vigantoletten 1000 I.E.)  erhalten Sie günstig in der Apotheke. Eine tägliche Dosierung von 2000 I.E. bei Erwachsenen und 500 bis 1000 I.E. (Internationale Einheiten) bei Kindern hat sich im Winter bei mangelnder Sonneneinstrahlung als äußerst wirksam erwiesen.

Info: Das in Deutschland fast ins Vergessen geratene „Sonnenvitamin“ Vitamin D ist wieder in aller Munde und erlebt zur Zeit einen neuen Aufschwung im Kampf gegen die gefürchteten Grippe- und Erkältungskrankheiten.
video Vitamin D und Gesundheit – Prof. Spitz im Interview (MyVideo)
video
Vitamin D – der neue Superstar (ARD)

Vitamin C+Zink gegen Erkältung
Die Wirkung des Vitamin C ist ausreichend erforscht (Wirkung beim gefürchteten Skorbut). Trotzdem gab es in jüngster Vergangenheit wieder Versuche, die Wirkung des Vitamin C von wissenschaftlicher Seite mit zweifelhaften Methoden in Frage zu stellen. Wir haben dem Vitamin C deshalb einen ausführlichen Artikel gewidmet; auf diesen Artikel sei für den Interessierten verwiesen. Der Vitamin C-Bedarf wird am einfachsten durch kostengünstige Kiwis gedeckt (Stückpreis 15-19 Cent beim Discounter). Hier reichen zwei bis drei Kiwis über den Tag verteilt aus, um neben dem wichtigen Vitamin C weitere wertvolle Vitalstoffe in ihrer natürlichen Form aufzunehmen. In der Zusammensetzung gibt es allerdings Unterschiede: neuseeländische Kiwis haben sich als gute Wahl erwiesen.

Das Spurelement Zink hat den Ruf, Erkältungen zu verkürzen und zu vermindern. In Dosierungen von 10-15 Milligramm tägl. konnte ein verkürzender Effekt auf Erkältungskrankheiten nachgewiesen werden. Zink kommt nur in wenigen Lebensmittel in ausreichender Menge vor (zB Austern, Haferflocken, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, Leberwurst, Edamer), eine Überdosierung von Zink sollte aber vermieden werden – denn ab 200- 280 Milligramm soll Zink bereits toxisch wirken. Zink wirkt als „Enzym-Helfer“ und unterstützt die Funktion von über 200 Enzymen im Körper. Enzyme sind die Bausteine des Lebens und führen jeden Tag wichtige Reparaturfunktionen im Körper durch. Ist ihre Funktion im menschlichen Organismus eingeschränkt oder behindert, sind Krankheiten die unweigerliche Folge. Günstige und gute Präparate für die Nahrungsergänzung wären Bierhefe + Zink (bei ausreichender Vitamin C-Versorgung durch Tropenfrüchte) oder Vitamin C + Zink. Sie erhalten diese Präparate in jedem Discounter oder Drogeriemarkt.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ausreichend Vitamin A, C, D und Zink in der Lage sind, Ihre natürlichen Abwehrkräfte im Winter gegen Infektionen wirksam zu stärken. Und das erreichen Sie fast schon alles mit täglich einem Glas Karottensaft, 15 Minuten Sonne tanken und zwei bis drei Kiwis. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie wie immer Ihren Arzt oder Apotheker.

(msc)

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3 Antworten zu Vitaminkombination aus A, C und D hilft bei Grippe und Schweinegrippe

  1. lbmedien sagt:

    Sie erwähnen zwar, dass die für die Vitamin D-Synthese notwendige UVB-Strahlung durch die Sonne die Menschen bei uns – zumal im „Vitamin D-Winter“ nicht erreicht, erwähnen aber nicht die Möglichkeit, sich diese natürlichste Art der Vitamin D-Versorgung von der Sonnenbank zu holen.
    Tatsächlich gibt es in deutschen Medien so etwas wie ein Denk- und Sprechverbot, wenn es um die künstliche Besonnung geht. Das hat einerseits mit der „Deutungshoheit“ der Dermatologen in dieser Frage zu tun, andererseits aber sicher auch mit dem schlechten Image der Branche durch „wilde“ Bräungsorgien der Vergangenheit.
    Das sollte seriöse Medien inclusive Weblogs nicht davon abhalten, diesen kontrollierten Gebrauch der UV-Strahlen in einem Qualitätsstudio mit kompetenter Beratung, Hauttypenanalyse und Besonnungsplan für die Vitamin D-Versorgung zu erwähnen.
    Pillen schlucken ist zwar in der Tat ein Alternative, aber eine keineswegs unproblematischere. Während bei Überdosierung von Vitamin D-Supplementen „Verkalkung“ der Gefäße entstehen kann, hat die Natur hier bei der Vitamin D-Synthese in der Haut per UVB dem einen Riegel vorgeschoben. Der Körper bildet nur so viel Vitamin D, wie er tatsächlich „verarbeiten“ kann, dann hört er einfach auf mit der „Produktion“.
    Fazit: Den verbreiteten Vitamin D-Mangel bekämpfen mit Pille oder Sonnenbank – in der richtigen Dosierung!

  2. Ava Odoemena sagt:

    Lieber Herr „Ibmedien“. Ich lese Ihren Blog gerne, da trotz des PR-Hintergrunds die Informationen zu Vitamin D immer akkurat sind und auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand. Allerdings möchte ich Ihnen hier widersprechen wenn Sie alternative Strategien zur Erreichung eines ausreichenden 25(OH)Werts als „Pillen schlucken“ verunglimpfen und eine alte Panik schüren, die ähnlich irrational ist wie die von Ihnen angesprochenen Warnungen der Dermatologie vor künstlicher Besonnung.

    Nach Prof. Holick, der Ihnen ein Begriff ist schließlich zitieren Sie ihn fleißig, müßte ein Mensch über mehrere Monate (!) täglich (!) 40.000 IE Vitamin D einnehmen um ein Risiko einer Überdosierung zu generieren.

    Ihr Argument basiert auf einem alten und inzwischen widerlegtem Irrtum: Sie vermischen Fälle von Vitamin-D-Hypersensitivität mit Vitamin-D-Toxizität.

    Das ist etwa so, als würde jemand behaupten Nüsse enthalten tödliches Gift weil da ein paar Leute allergisch drauf reagieren und schon mal dran gestorben sind.

    Ich lehne die UVB-Belichtung nicht grundsätzlich, wie der vorletzte Absatz meines Eintrags zum Thema von <a href="http://veganesauge.wordpress.com/2009/12/15/interna-sterogyl-veganes-vitamin-d2-aus-frankreich&quot; aufweist, aber eine Verteufelung der Supplementierung zugunsten von Besonnung kann ich nicht mittragen.

    Zumal ältere Menschen und Übergewichtige von der Besonnung nicht profitieren. Bei Senioren ist die Fähigkeit zur Synthese in der Haut reduziert, und bei Dicken wird das Vitamin D in der Fettschicht eingelagert und gelangt nicht an die Blutbahn.

    Gerade für diese beiden Gruppen ist die Integration eines Supplements essentiell, da Nahrungsmittel völlig ungeeignet sind um einen ausreichenden 25(OH)Wert von mindestens 75 nmol/L zu erreichen, was die Epidemiologie der bevölkerungsweiten Unterversorgung nachhaltig unter Beweis stellt.

    Das Schüren von Ängsten vor sinnvollen Supplementen gerade wie bei Vitamin D ist auch schlecht für diejenigen, die von Besonnung profitieren würden aber sich dagegen entscheiden. Denn ein Vitamin D Mangel ist sehr hartnäckig und es kann Monate dauern in denen täglich bis zu 10.000 IE eingenommen werden müssen, um wieder einen guten 25(OH)D Wert zu erreichen. Wer sich allerdings von dem Gespenst der Vitamin D Vergiftung verängstigen läßt, braucht sich nicht wundern wenn es mit dem guten Wert nicht klappt.

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