Bahnexperte: „Schweinegrippe könnte öffentliche Verkehrsmittel lahm legen“

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„Das gesamte öffentliche Verkehrsnetz könnte im Extremfall lahm gelegt werden. Alle Busse und Bahnen würden still stehen.“, so ein Experte der Deutschen Bahn AG. „In Frankreich wurden dazu bereits Krisenpläne ausgearbeitet. In Deutschland stehen wir damit noch ganz am Anfang. Auf den Extremfall sind wir hier längst nicht vorbereitet.“

Schon jetzt breitet sich das Virus hervorragend und unbemerkt in überfüllten Bussen und Bahnen aus. Desinfektionsmittel sieht man nirgends – trotz vierstufigem Pandemieplan der Hamburger Hochbahn AG. Niesende, schniefende und hustende Menschen in dichtbefüllten Bussen und Bahnen. Ein willkommenes Biotop für krankheitserregende Viren und Bakterien. In Bussen und Bahnen sieht man außerdem überall noch Menschen, die unbesorgt ihren Salat, ihren Döner oder ihr Frühstücksbrot verzehren. Da besteht in Schweinegrippe-Zeiten sicher Nachholbedarf.

video Angst vor der Schweinegrippe – Deutschland zwischen Wahn und Sinn (Länge ca. 45 Min)

Zwar gibt die Deutsche Bahn sich gut gerüstet, allerdings sind wir im Internet auf folgenden Eintrag aufmerksam gemacht worden, der belegt: Mitarbeiter der Deutschen Bahn sind nicht ausreichend gegen die Schweinegrippe geschützt. Sie können also jederzeit mit dem neuen Erreger infiziert werden und sind einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Um die Situation in den Griff zu bekommen, wurde bei der Deutschen Bahn extra ein „Arbeitsstab Pandemie“ eingerichtet.  „Vor dem Hintergrund der so genannten Schweinegrippe setzt sich der Vorstand derzeit dafür ein, dass für betriebsnotwendige Mitarbeiter Impfungen in die Pandemiepläne der Bundesländer aufgenommen werden. Bisher sehen die Pläne der Länder lediglich Vorsorgeimpfungen für Mitarbeiter im Gesundheitswesen, für Polizei und Feuerwehr sowie alte und ganz junge Menschen vor.“, so die Verkehrsgewerkschaft GDBA. Betroffen sind auch die Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn.
In Neapel gab es bereits einen Busfahrer-Streik. Die Busfahrer hatten Angst sich anzustecken und verlangten ausreichend Desinfektionsmittel.

Frierende Obdachlose in U-Bahnen
Alte Menschen und Obdachlose sind meistens die Opfer von Grippeinfektionen mit tödlichem Ausgang, sie gehören deshalb zu den Risikogruppen. Besonders im Winter suchen viele Obdachlose Schutz vor den Witterungsverhältnissen in den warmen U-Bahnen. Es ist in den Wintermonaten keine Seltenheit, dass verwahrloste Obdachlose in warmen Bussen und Bahnen sitzen. Obdachlose sind ohne Impfung den Grippeviren oft schutzlos ausgeliefert, haben häufig ein angeschlagenes Immunsystem und werden so zu Opfern und Überträgern der neuen Krankheit. Sie sind ungeschützt die großen Verlierer einer Pandemie und für die öffentlichen Verkehrsmittel ein weiterer Faktor, was Hygienemaßnahmen in U-Bahnen und die Verbreitung der mysteriösen Schweinegrippe angeht.

Der Schweinegrippe-Impfstoff ist auch für Obdachlose ohne Krankenversicherungsschutz kostenlos. Aber die Frage bleibt, wieviele Obdachlose die kostenlose Schutzimpfung bei den Gesundheitsämtern wahrnehmen werden. Schon jetzt ist sicher, dass die öffentlichen Verkehrsmittel – sowie alle Massenbeförderungsmittel – eine erhebliche Rolle bei der Verbreitung der Schweinegrippe spielen werden.

(asd)


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