Der Mann, vor dem sich Schweinegrippe und BILD-Zeitung fürchten – Interview mit Leo Wundergut

„Kein Schwein steckt mich an“, der musikalischen Impfstoff gegen die Schweinegrippe


©Fotos Matthias Heyde

Der Schweizer Tenor Leo Wundergut ist der Mann, den die Schweinegrippe fürchtet. Sein Song „Kein Schwein steckt mich an“ sorgt in Deutschland für Furore und verbreitet sich schneller als die Schweinegrippe. Die BILD-Zeitung fragt Deutschland: „Darf man sich so über die Schweinegrippe (das H1N1 Virus) lustig machen?“ Und 70% der Deutschen antworten: „Lustig, endlich nimmt mal jemand der Hysterie um die Schweinegrippe den Wind aus den Segeln.“ Im Interview mit jungeMedien Hamburg erzählt uns Leo Wundergut, wann er sich gegen die Schweinegrippe impfen lässt und warum ihm das Lachen noch immer nicht vergangen ist.

Herr Wundergut, essen Sie noch Schweinekoteletts?
Ja, aber in der Regel nur von Wildschweinen, die ich persönlich überfahren habe.

Haben Sie keine Angst vor der Schweinegrippe?
Nein. Der Alltag ist voller heimtückischer Viren und Bakterien. Aber am gefährlichsten ist das Leben selber. Es ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Sterblichkeit.

Ihr Song heißt: „Kein Schwein steckt mich an“. Glauben Sie an die Kraft der Autosuggestion?
Ich glaube generell nicht so an Fremdwörter, aber dem Sinn nach hat das sicher was. Der Wille hat schon was Eisernes.

Und vorher haben Sie für die Lehmann Brothers in New York gearbeitet?
Das war eine schwierige Zeit damals. Man wird in der Finanzbranche zu schnell von Gier angesteckt. Und die ist gefährlicher als die Schweinegrippe.

Was sagen Ihre Freunde in New York zu dem Song? Die können den ja momentan besonders gut gebrauchen.
Die können dummerweise alle kein Deutsch. Und wenn man das Lied Wort für Wort übersetzt, verliert es etwas an Charme.

Hat die Pharmaindustrie Sie schon wegen Ihres erfolgreichen Songs bedroht?
Nein. Man hat mir aber auch noch keine Million geboten, wenn ich schweige.

Fürchtet die BILD-Zeitung sich vor Ihnen? Denn die werben ja für die Impfung.
Die fürchtet sich höchstens vor zu intelligenten Lesern… Ob impfen lassen oder nicht muss jeder selber entscheiden. Die meisten von uns sind erwachsen genug, um die Folgen ihres Handelns zu tragen. Ich finde es nicht gut, wenn einem überall gesagt wird, was man zu tun hat. Das verstopft das Hirn und hindert einen beim Denken.

Darf man sich über die Schweinegrippe denn lustig machen? Immerhin gab es schon drei Tote in Deutschland und in Schweden sind sogar schon vier nach der Impfung gestorben…
Natürlich tut es mir Leid, wenn Menschen sterben. Aber das Absurde ist: Jede normale Grippewelle fordert wesentlich mehr Todesopfer. Für die interessiert sich aber niemand. Anderes Beispiel, über das ich gerne rede: Hier in der Schweiz stimmt das Volk bald über ein Verbot von Kriegsmaterialexporten ab. Und die Gegner sagen: „Da gehen Arbeitsstellen verloren“. Wir nehmen also in Kauf, dass dank unseren exportierten Waffen Menschen sterben, aber empören uns, wenn ein paar Leute ihre Arbeit verlieren könnten. Ich mache mich also nicht über die Opfer lustig, sondern diejenigen, die sie für ihre Zwecke missbrauchen.

Wann lassen Sie sich impfen?
Hier in der Schweiz hat das Impftheater noch nicht begonnen. Vermutlich ist die Grippe schon längst wieder weg, wenn’s hier losgeht. Ich glaube, ich lass es bleiben. Wenn alle anderen geimpft sind, kann mir sowieso nichts passieren.

Vielen Dank für das Interview!

Interview: JMH-Reporter Schulz

weitere Informationen:

Website von Leo Wundergut: www.wundergut.com

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13 Antworten zu Der Mann, vor dem sich Schweinegrippe und BILD-Zeitung fürchten – Interview mit Leo Wundergut

  1. […] s. auch hier, Intwerview mit Leo Wundergut […]

  2. isamausi sagt:

    Sehr schönes Interview. Wundergut statt Impfung!!!

  3. […] wem etwas Interesse geweckt wurde, hier gibt es ein Interview mit dem […]

  4. […] Der Mann, vor dem sich Schweinegrippe und BILD-Zeitung fürchten – Interview mit Leo Wundergut » […]

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  6. […] Der Mann, vor dem sich Schweinegrippe und BILD-Zeitung fürchten – Interview mit Leo Wundergut » […]

  7. […] da, die ganz große Grippe-Welle. So eine kleine Grippe stehen wir alle durch – „Kein Schwein steckt mich an„, auch wenn es eine Esels- oder eine Schweinegrippe ist, die nur Schafsköpfe befällt. […]

  8. […] Der Mann, vor dem sich Schweinegrippe und BILD-Zeitung fürchten – Interview mit Leo Wund… […]

  9. sayadin sagt:

    Ich sehe das ganze als Weltuntergangszenario. Da wird geschrieben von Kriegen und Kriegsgeschrei, das haben wir. Werden die Flugzeuge der Bundeswehr eigentlich für den Drogentransport benutzt? Flutwellen hatten wir, danke Jesus. Erdbeben auch. Und ein Iraner möchte mit Atombomben spielen. Und wenn uns dann noch die Schweine mit Grippe anstecken; was will Gott uns damit sagen. Oder was will er uns mit der Vogelgrippe sagen.

    Um das Unheil abzuwenden sehe ich nur eine Möglichkeit, pint an alle Kirchtüren die Botschaft

    Allah ist tot. Jesus auch. Und Mario Barth ist nicht lustig.

    Vielleicht hat Gott dann noch ein einsehen. Bei Jona hats geklappt. Obwohl Johna nicht wirklich begeistert darüber war.
    Schönen Tag noch.

  10. hopapanic sagt:

    Good post!

  11. padrino sagt:

    Tolles Interview!

  12. […] Der Mann, vor dem sich Schweinegrippe und BILD-Zeitung fürchten – Interview mit Leo Wundergut » […]

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