Stephan Bieker: “Schade, dass Mathis nicht so gut aussieht wie ich” – Interview

Stephan Bieker wurde 1968 als jüngster von drei Söhnen geboren. Nach dem Abitur ging er zur Bundeswehr, wo er bis Ende 1989 seinen Wehrdienst ableistete. Danach begann er ein Jurastudium in Köln, welches er beendete, nachdem er Karin Beier kennengelernt, und in ihrer freien Theatergruppe „Countercheck Quarrelsome“ zwei Rollen in deren englischsprachigen Produktionen von „Romeo and Juliet“ und „Titus Andronicus“ übernommen hatte. Neben Auftritten in diversen Fernsehserien übernahm er 2007 auch Rollen in den Kinofilmen Phantomschmerz mit Til Schweiger und Ganz nah bei Dir mit Bastian Trost und Katharina Schüttler. Zur Zeit (Stand vom Juni 2009) ist er als Mönch Gladius neben Mathis Landwehr in der RTL-Fernsehserie Lasko – Die Faust Gottes zu sehen.

Stephan, Sie fingen an 1989 nach Ihrem Wehrdienst Jura zu studieren, bis dahin ein völlig normales bürgerliches Leben. Gab es bis dahin nie den konkreten Wunsch Schauspieler zu werden?
Oh doch, ich hatte in der Theater-AG des Gymnasiums und bei der freien Mundarttheatertruppe Wohlgemut in Solingen schon mitgewirkt. Der Wunsch war früh da, nicht so der Mut.

Durch Karin Beier entdeckten Sie Ihre Liebe zum Theater und die Karriere nahm so ihren Lauf. Haben Sie diesen Schritt, das Jurastudium abzubrechen, jemals bereut?
Manchmal, wenn das Geld knapp und die Arbeit furchtbar war, oder ich gar keine Arbeit hatte, habe ich mit meiner Entscheidung gehadert. Wär ich doch bloß Anwalt geworden… oder Bäcker… oder Sargtischler…Aber was solls. Saure Trauben.

Was macht eigentlich mehr Spaß, vor einem kleinen Publikum auf der Bühne zu spielen oder vor einem Millionenpublikum im TV oder Kino?
Beides ist auf seine Art schön. Gestern Abend auf der Bühne des Staatstheaters Wiesbaden hätte ich mit keinem tauschen wollen. Aber vorher mache ich mir jedes mal vor Angst fast in die Hose. Vor der Kamera genieße ich es, dass ich die Szene nicht noch 300 mal spielen muss. Ach, das ist schwer zu erklären. Spaß macht beides.

Nach verschiedenen Serien-Auftritten folgte 2006 eine Rolle in „Lasko – Im Auftrag des Vatikans“ / 2007 in „Ganz nah bei Dir“ und „Phantomschmerz“. Wo würden Sie sich selbst in 10 Jahren sehen? Etabliert im Kino, im TV oder am Theater?
Als Vollzeithypochonder: In der Grube.

Aktuell sind Sie wieder an der Seite von Mathis Landwehr zu sehen in der Serie „Lasko – Die Faust Gottes“. Wie sind Sie zu den Rollen in dieser Lasko-Serie und 2006 zu dem Film gekommen?
Erst die Flop-Show fürs ZDF, Hausmeister Krause, irgendwer hat mich irgendwo gesehen. Anfrage, Zusage, fertig. Ehrlich gesagt, ich weiß selbst nicht mehr, wie es so weit kommen konnte.

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Interview: © 2009 – Daniel Pietrzik

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