Ebola-Virus in Hamburg: Mitarbeiterin des Bernhard-Nocht-Instituts vermutlich infiziert


©Wikipedia GNU

Eine Mitarbeiterin des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts (BNI) für Tropenmedizin, hat sich vermutlich mit dem tödlichen Ebola-Virus infiziert. In dem Institut lagern mitten in Hamburg die gefährlichsten Viren der Welt – hermetisch abgeriegelt und verschlossen in einem Hochsicherheitstrakt der höchsten Sicherheitsstufe (S4). Das Bernhard-Nocht-Institut ist das größte Institut für Tropenmedizin in Deutschland.

Wie bekannt wurde, hat sich die Wissenschaftlerin bei einem Versuch an Labortieren mit einer verunreinigten Spritze infiziert und stach sich in den Finger. Die Spritze stach durch die Schutzkleidung und dicke von drei Handschuhen. Noch sind keine Anzeichen für eine Erkrankung mit dem tödlichen Virus zu erkennen, Gewissheit hat man aber erst nach der 21-tägigen Inkubationszeit. Die betroffene Frau ist eine erfahrene Mitarbeiterin des Instituts.

Info: Ebola-Virus – „Die Gattung wurde nach dem kongolesischen Fluss Ebola benannt, in dessen Nähe es zum ersten Ausbruch kam. In 55 Dörfern entlang dieses Flusses erkrankten 318 Menschen, von denen 280 starben, welches einer Sterberate von 88% entspricht. Der erste Fall trat in einem belgischen Missionskrankenhaus auf. Kurz darauf waren fast alle Nonnen und Krankenschwestern – sowie die meisten, die das Krankenhaus besucht hatten oder noch dort waren – erkrankt.“ Quelle: wikipedia

Die Frau wird jetzt  im Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) unter Quarantäne behandelt, wo sie von einem Arzt und drei Pflegern versorgt wird. Obwohl es derzeit keinerlei Symptome gibt, die auf eine Infizierung mit dem Ebola-Virus hinweisen,  ist nicht auszuschließen, dass sich nicht doch noch eine Erkrankung entwickelt. 24 Stunden nach dem Vorfall bekam die Frau Fieber. Dies könnte die Reaktion auf den Impfstoff sein – oder das erste Symptom einer Infizierung mit dem Ebola-Virus, so die Mediziner.

Unter Aufsicht eines internationalen Expertenteams wurde die Forscherin nun mit einem bisher nur an Affen getestetem Impfstoff behandelt. Auf den Impfstoff reagierte sie gut. Die Frau liegt derzeit auf der Isolierstation. Dort liegt sie unter einem großen Plastikzelt und wird von Ärzten und Pflegern in gelben Schutzanzügen versorgt.

(jmh)

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25 Responses to Ebola-Virus in Hamburg: Mitarbeiterin des Bernhard-Nocht-Instituts vermutlich infiziert

  1. Dr. Mabusa sagt:

    Fängt ihr jetzt auch mit der Panikmache an? Unfälle passieren. Es wird schon kein Ebola in Hamburg ausbrechen. Interessant ist natürlich, was da alles in der Nähe von St.Pauli gelagert wird… Wäre der gute Stoff für einen Thriller: Was wäre wenn Ebola in Hamburg ausbricht???

  2. […] ungemein begünstigte. Was wäre eigentlich passiert, wenn wir es hier tatsächlich mit einem Killer-Virus (wie zB Ebola) zu tun gehabt hätten? So ein Killer-Virus könnte schon in den nächsten drei […]

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