Die Messerattacke auf Mannichl: Geheimdienste und Staatsanwaltschaft sind skeptisch


©Public / Die  Phantombilder der möglichen Attentäter

Mehrere Wochen ist es nun her, dass der Passauer Polizeipräsident Alois Mannichl durch eine Messerattacke vor seinem Haus lebensgefährlich verletzt wurde.  Schnell war das Ereignis zu einem großen Politikum aufgebauscht. Ermittlungsergebnisse wurden gar nicht erst abgewartet, die Täter standen schnell fest: Rechte, Neonazis und NPD-nahe Schläger müssen die Attentäter gewesen sein. Die Baseler Zeitung schrieb:  „Alois Mannichl, war möglicherweise nur der Beginn einer neuen Dimension rechtsextremer Bedrohung in Deutschland.“ Mittlerweile äußern Geheimdienste und Staatsanwaltschaft erste Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs.

Fast scheint es so, als wenn hier wieder zu schnell im Chor der Leichtgläubigen mitgesungen wurde und man sich mit Informationen abfüttern ließ,  die man dann nur allzu voreilig nachplapperte. Das massenhysterische Ereignis von der proklamierten Version des „neuen Rechten Terrors“ in Deutschland, hat nichts zur Aufklärung beigetragen und schien in seinem Rausch etwas herbeizufabulieren, was manche leider nur zu gerne wahr haben wollten:  „Eine neue Dimension rechtsextremer Bedrohung in Deutschland.“

Der kritische Beobachter der Ereignisse,  musste alleine schon durch die ungewöhnlichen Täterbeschreibungen stutzig werden:  Beide Täter trugen angeblich auffällige Tätowierungen am Kopf und im Gesicht. Den Auswertern und Analysten beim deutschen Inlandsgeheimdienst „Bundesamt für Verfassungsschutz“ ist sicherlich längst in den Sinn gekommen, dass solche Tätowierungen auch eine „Finte“ oder „Fals Flag Attack“ sein könnten. Falsche und abwaschbare Tätowierungen an auffälligen Körperstellen angebracht, können schnell zu fehlerhaften Täterbeschreibungen führen. Denn eines ist klar: Ein Attentat mit solchen Tätowierungen durchzuführen, würde nur einem Vollidioten in den Sinn kommen. Gleich zwei solche Vollidioten zu finden, die zudem noch auffällig am Kopf tätowiert sind, ließe bei den Tätern schon fast auf siamesische Zwillinge schließen, die beide an Hirnerweichung leiden, tätowiert sind, und nach der Geburt nicht getrennt wurden.

Foto: Vorgetäuschte Spinnen-Tätowierung

Man darf also getrost davon ausgehen, dass die Täterbeschreibungen, die großformatig in allen großen Tageszeitungen waren und Männer mit Kreuztätowierung im Gesicht und Schlangentätowierung am Kopf zeigen, nicht die geringste Ähnlichkeit mit den eigentlichen Tätern haben.

Staatsanwaltschaft spricht von „Merkwürdigkeiten“
Der Leitende Oberstaatsanwalt im Fall Mannichl, Helmut Walch,  spricht laut neusten Meldungen gegenüber der Süddeutschen von „Merkwürdigkeiten“: „Die bundesweit verbreiteten Phantombilder, die zwei mögliche Täter aus der rechtsradikalen Szene zeigten, seien unbrauchbar.“, so Walch, und „es sei merkwürdig, dass für den Angriff auf den Polizeichef ein Messer aus dessen Haushalt benutzt worden sei und dass bisher keine DNA-Spuren auf diesem Messer gefunden worden seien.“ quelle focus.de

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft werden nun in alle Richtungen fortgeführt. Der Chef des deutschen Inlandsgeheimdienstes, Heinz Fromm, erklärte:  „trotz der Beobachtung der rechten Szene durch V-Leute lägen seiner Behörde bislang keine Erkenntnisse für eine rechtsextremistische Tat vor.“ quelle: br-online
Die Ermittlungen im Fall Mannichl werden nun vom LKA weitergeführt.

(asd)

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3 Responses to Die Messerattacke auf Mannichl: Geheimdienste und Staatsanwaltschaft sind skeptisch

  1. […] Helmut Walch,  der Öffentlichkeit mitteilte, dass die bundesweit veröffentlichten Phantombilder der mutmaßlichen Täter unbrauchbar sind, gibt es immer neue […]

  2. Hans Schmidt sagt:

    Interessante Story. Ich würde mal sagen, das ist garnicht so abwegig spekuliert. Die Phantombilder sind kurios. Mit solchen Tätowierungen hätte man die Täter längst gefunden. Unsinnig überhaupt erst nach solchen Tätern zu suchen. Genauso gut hätte man den Weihnachtsmann oder Nikolaus suchen können und hätte damit wahrscheinlich mehr Erfolg gehabt.

  3. Schlapphut sagt:

    da wird doch was vertuscht!!!!!!!!!!!!!!

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