Barack Obama im Visier: Ku-Klux-Klan kündigt Rassenkrieg an!


©Public – Ku-Klux-Klan Anhänger in Kutte vor brennendem Kreuz

Der Ku-Klux-Klan meldet sich zurück. Der rassistische Geheimbund, der sich nach eigenen Lippenbekenntnissen ein Amerika ohne Juden, „Nigger“, Mexikaner und Homosexuelle wünscht, droht nun einen Rassenkrieg für den Fall an, dass Obama Präsident wird. Der Ku-Klux-Klan wurde 1865 in den USA gegründet und blickt seitdem auf eine lange Tradition zurück. Die Organisation wird in den Vereinigten Staaten nicht nur geduldet, sondern die Mitglieder sind  – wie in den USA üblich – auch noch bis an die Zähne bewaffnet.

Der Ku-Klux-Klan sieht sich selbst als Ritterorden zur Verteidigung des „Weißen Amerikas“: Als 1867 die schwarze Bevölkerung im US-Bundesstaat Tennesee erstmals das Wahlrecht erhielt, wurde der rassistische Ku-Klux-Klan als Geheimorden von einigen Südstaatenoffizieren organisiert, um unter den ehemaligen „Negersklaven“ Angst, Terror und Schrecken zu verbreiten. Der 1988 entstandene amerikanische Spielfilm „Mississippi Burning – Wurzeln des Hasses“ veranschaulicht die Aktivitäten des Klans in einem packendem Spielfilm:
Der von Alan Parker gedrehte Film basiert auf der Ermordung der drei amerikanischen Bürgerrechtler James Earl Chaney, Michael Schwerner und Andrew Goodman in Neshoba County, Mississippi am 21. Juni 1964 durch Ku-Klux-Klan-Mitglieder. Der Filmtitel bezieht sich sowohl auf die drohenden Flammenkreuze des Klans und dessen Brandstiftungen wie auch auf das Aufeinanderprallen von ethisch-moralischen Gegensätzen in diesem Jahr im US-Bundesstaat Mississippi.“ quelle: wikipedia

„No Niggers, No Jews, No Dogs“
Die Aussichten für Barack Obama sind nicht unbedingt rosig. Er hat sich nicht nur gegen die Weltwirtschaftkrise zu behaupten, sondern sieht sich im eigenen Land auch noch Gefahren durch rassistische Geheimbünde ausgesetzt. Zwar liegen die goldenen Zeiten des rassistischen Kapuzen-Klans lange Jahre zurück, allerdings dürfte die Präsidentschaft Obamas eine historische Provokation für die rassistischen Geheimbünde Amerikas sein, die dann in offene Gewalt kumulieren und zu einem Attentat führen könnte.

Historische Parallelen gibt es:  Als Reaktion auf Kurt Eisners politische Machtergreifung in Bayern nach der Novemberrevolution in München am 08. November 1918 bildete der rassistische Geheimbund „Thule-Gesellschaft“ am 10. November 1918 einen bewaffneten Arm, den „Thule-Kampfbund“. Der „Thule-Kampfbund“ war der Schritt von der Geheimorganisation zum bewaffneten politischen Kampf. Kurt Eisner, der aus einer jüdischen Familie kam, wurde von der rassistischen und antisemitischen Geheimorganisation „Thule-Gesellschaft“ als offene „jüdisch-bolschewistische“ Provokation verstanden. Die dabei freigesetzten Aggressionen und Hassgefühle kumulierten in Gewaltaktionen, die nach einem misslungenen Attentat auf Kurt Eisner im Dezember 1918 am 21. Februar 1919 mit der Ermordung Eisners endeten. „Auf dem Weg durch die Promenadestraße (heute Kardinal-Faulhaber-Straße) wurde Eisner von dem völkisch-nationalistischen Studenten (man kann ihn dem Umfeld der Thule-Gesellschaft zuordnen) und zu dieser Zeit beurlaubten Leutnant im Königlich Bayerischen Infanterie-Leib-Regiment Anton Graf von Arco auf Valley aus unmittelbarer Nähe mit zwei Schüssen in Rücken und Kopf erschossen. Eisner war sofort tot.“ quelle: wikipedia

„Amerika gehört den Weißen“

Thomas Robb (62) ist Anführer eines 270 Zellen starken Netzwerkes innerhalb des Ku-Klux-Klan. In einem Gespräch mit der britischen Zeitung „The Sun“ sagt er: „Die weißen Amerikaner sind die Eigentümer und Führer Amerikas. Die Afroamerikaner sind in die USA eingefallen um die christliche Kultur zu zerstören.“
Allerdings lehnt Thomas Robb ein Attentat auf Obama ab, denn: „Das würde ihn zu einem Märtyrer, wie Martin Luther King machen. Und für die Regierung wäre es ein guter Grund, unsere Bewegung für die Weiße Vorherrschaft endgültig zu zerschlagen. Ich will ihn zwar nicht im Weißen Haus, aber da sind tausend andere Obamas, die seinen Platz dann einnehmen wollen würden.“

(jmh)

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11 Responses to Barack Obama im Visier: Ku-Klux-Klan kündigt Rassenkrieg an!

  1. […] auszuwandern oder im eigenen Land Farbe zu bekennen. Das Amerika von 1865 – Gründungsjahr des Ku-Klux-Klan – ist weiß Gott nicht mehr mit dem Amerika von 2008 zu […]

  2. […] erster schwarzer US-Präsident. Während der Wahlen droht der legendäre rassistische Geheimbund Ku-Klux-Klan mit “Rassenkrieg” für den Fall, dass Obama Präsident wird. Einen Tag vor der Präsidentenwahl stirbt seine […]

  3. Johnny Rebel sagt:

    Die Südstaaten und Deutschland haben einen gemeinsames Problem:

    Die Überfremdung und den daraus entstehenden Volkstod.

  4. Johnny Rebel sagt:

    Die Südstaaten und Deutschland haben einen gemeinsamen Feind und ein gemeinsames Problem…

    Den eigenen fremd beherrschten Staat, seine Überfremdung und den daraus entstehenden Volkstod.

    (Verbesserte Beitragsversion)

    🙂

  5. eugen sagt:

    obama wo bist du geboren

  6. katisommer sagt:

    Egal was sie planen, es ändert sich nichts an der Sache, dass Amerika mehrheitlich Obama zum Präsidenten gewählt hat.

  7. […] Vor dem Nazi oder dem Ku-Klux-Klan sind wir alle schwarz – fertig! … Ich will garnicht die Worte erwähnen, die sie uns nennen […]

  8. […] Barack Obama im Visier: Ku-Klux-Klan kündigt Rassenkrieg an » […]

  9. Anonymous sagt:

    […] Barack Obama erschießen zu wollen. Der Grund: Rassismus. Wie man bei Junge Medien Hamburg lesen kann, hat vor allem der Ku Klux Klan den Präsidenten im Visier. Im Fall des […]

  10. Manuel Kerschbaumer sagt:

    was habt ihr alle gegen den ku-kuksclan!! ich finde den sympatisch!!!!

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