2. Nacht des Wissens in Hamburg


Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen

Am Sonnabend, dem 9. Juni 2007, wird in Hamburg die 2. Nacht des Wissens gefeiert. 39 Hochschulen, Forschungsinstitute und andere wissenschaftliche Einrichtungen bieten von 17.00 bis 1.00 Uhr Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen. Auch die 2. Nacht des Wissens wird wieder von der NORDMETALL-Stiftung gefördert.

Experimente, Vorträge, Mitmach-Aktionen, Diskussionen, Ausstellungen, Spiele und Führungen – fast 600 Veranstaltungen der wissenschaftlichen Einrichtungen der Wissensmetropole Hamburg und der Region laden zum Zuschauen, Zuhören und Mitmachen ein. Damit bietet die 2. Nacht des Wissens rund doppelt so viele Programmpunkte wie die Premiere im Oktober 2005.
Erstmals werden auch Hochschulen und Institute aus der Metropolregion an der Nacht des Wissens teilnehmen und spannende Projekte bei Hamburger Partnereinrichtungen präsentieren.

Um die zahlreichen Schauplätze der Nacht des Wissens zu erreichen, steht den Besucherinnen und Besuchern ein Netz aus Shuttle-Bussen auf neun Sonderlinien zur Verfügung.Nur einige Beispiele aus dem breiten Spektrum der Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen: Besucher nehmen in der Universität Hamburg an einer szenischen Lesung teil und lernen dabei die Gebärdensprache kennen. In der „Chemieküche“ der Universität zeigen Professoren spektakuläre, erstaunliche und einfach schöne Alchemisten-Zaubertricks.

Roboter die Wände erklimmen
Auf dem Campus Armgartstraße der HAW Hamburg können kreative Gäste an einem Comic-Battle teilnehmen und gegen andere Zeichner antreten. Autonome, mobile Roboter erklimmen die Wände des Campus Berliner Tor oder spielen Fußball. Kunst und Wissenschaft verbinden die spektakulären Physik-Shows in der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) mit Comedy, Spaß und Musik. Einen voll funktionsfähigen Motor aus Coladosen, einer Fahrradluftpumpe und einem Mayonnaiseglas finden Technikbegeisterte in der Helmut-Schmidt-Universität, die außerdem einen Schwerpunkt auf Vorträge zu geisteswissenschaftlichen Themen gelegt hat.

Am DESY gibt es nicht nur modernste Elektronenlasertechnologie zu bestaunen, sondern auch einen historischen Versuchsaufbau: Beim „Magdeburger Halbkugel-Versuch“ strengen sich kräftige Kaltblutpferde an, die beiden Halbkugeln zu trennen. Im Bernhard-Nocht-Institut können Besucher gefahrlos ihre Anziehungskraft auf Stechmücken testen lassen. Die Mitternachtsvorlesung „Klimawandel und Verbreitung von Infektionskrankheiten“ informiert über die Wanderbewegungen von Malariamücken & Co.

Architektur und Stadtentwicklung
Dreht sich der Strudel im Abfluss der Badewanne auf der Südhalbkugel anders herum als auf der Nordhalbkugel? Im KörberForum stellt ZEIT-Autor Christoph Drösser Alltagsweisheiten und moderne Legenden auf den Prüfstand. Recht oder Gerechtigkeit – in der Bucerius Law School können Besucher sich im interaktiven Theaterstück „Die herrschende Leere“ an diesen wichtigen Unterschied herantasten.
Die Fachhochschulen Kiel und Westküste präsentieren ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Thema „Faszination Fahren“ an der HAW Hamburg, Campus Berliner Tor. Den Virtuellen Tresen der Fachhochschule Wedel können die Besucher im GIGA Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien erleben und interaktiv steuern.

Mitmachen und Zuhören heißt es beim Workshop „Vom Baumstamm zur Stradivari“ in der Hochschule für Musik und Theater – die Geige erzählt aus ihrem Leben. Die Studierenden und Lehrenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg geben Einblicke in ihre Ateliers und Werkstätten und lassen Kunstinteressierte selbst kreativ werden. Über Architektur und Stadtentwicklung in der HafenCity informiert die HafenCity Universität. Das Multimedia Kontor Hamburg erklärt, wir man Podcasts produziert und veröffentlicht.

Die Entstehung von Riesenwellen und hinter TV-Kulissen
„Das Geheimnis der Riesenwellen“ lüftet das GKSS-Forschungszentrum beim Vortrag im Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften. Hier können Interessierte auch den Windkanal besichtigen. Beim Obstbauversuchs- und Beratungszentrum Jork, das zu Gast an der TUHH ist, können große und kleine Genießer den Weg des Apfelsaftes – vom Apfel bis in den Mund – verfolgen und den Zuckergehalt von frisch gepresstem Saft und Supermarktware messen.

Was hinter den TV-Kulissen und live während der Sendung „Plietsch“ passiert, zeigt das NDR Fernsehen in einer Wissenschafts-Show. Zudem erleben die Gäste die Zukunftstechnologie in den Brennstoffzellenbussen der Hochbahn. Im Anschluss kann die Sicherheitszone des Flughafens besucht werden mit Präsentationen beispielsweise darüber, wie und warum Flugzeuge enteist werden.

Das vollständige Programm und weitere Informationen über die Nacht des Wissens – gefördert von der NORDMETALL-Stiftung – gibt es im Programmheft der Veranstaltung und auf der Website www.nachtdeswissens.de.

Die 2. Nacht des Wissens
Eintrittskarten für die Nacht des Wissens sind ab dem 4. April 2007 erhältlich. Die Karte beinhaltet neben dem Eintritt in alle teilnehmenden Einrichtungen auch die Nutzung der Shuttlebus-Linien sowie des regulären HVV-Netzes im Gesamtbereich.
Im Vorverkauf ist das Ticket für 7 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.eventim.de und 01805-57 00 00 (14 Cent/Min.) erhältlich. Gebührenfreie Tickets können im Vorverkauf bei vielen der teilnehmenden Einrichtungen erworben werden.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt! Lehrkräfte können für Schülergruppen ab zehn Personen Oberstufentickets für 5 Euro zzgl. Versand über die Website www.nachtdeswissens.de bestellen.
Tickets für 10 Euro bzw. ermäßigt 8 Euro sind an den Abendkassen vieler der teilnehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen erhältlich.

Alle Informationen im Internet: www.nachtdeswissens.de

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